Elementarschaden-Versicherung wird PFLICHT 2026
Union & SPD haben beschlossen: Neue Wohngebäudeversicherungen nur noch MIT Elementarschutz. Bestehende Verträge müssen erweitert werden. Erfahren Sie alles über die kommende Pflichtversicherung.
Die wichtigsten Neuerungen 2026:
- Neuverträge: Nur noch MIT Elementarschutz erhältlich
- Bestandsverträge: Erweiterung bis Stichtag erforderlich
- Opt-Out-Lösung: Ablehnung bei zu hohen Kosten möglich
- Nur für Wohngebäude (keine Gewerbeimmobilien)
Historische Wende im deutschen Versicherungsrecht: Die Koalition aus Union (CDU/CSU) und SPD hat im Koalitionsvertrag festgelegt, dass Elementarschaden-Versicherungen für Wohngebäude künftig zur Pflicht werden. Derzeit sind nur 54% der privaten Wohngebäude in Deutschland gegen Naturgefahren versichert - das soll sich 2026 grundlegend ändern.
NeuDie neuen Regelungen ab 2026
Was beschließt die Koalition konkret?
Wohngebäudeversicherungen werden künftig NUR NOCH mit Elementarschutz angeboten. Eine Wohngebäudeversicherung ohne Naturgefahrenschutz ist nicht mehr abschließbar.
Bestehende Wohngebäudeversicherungen ohne Elementarschutz müssen bis zu einem noch festzulegenden Stichtag erweitert werden.
Es wird eine Möglichkeit geben, den Elementarschutz abzulehnen - beispielsweise wenn die Kosten unverhältnismäßig hoch wären. Details werden noch ausgearbeitet.
Die Pflicht gilt ausschließlich für private Wohngebäude. Gewerbeimmobilien sind von der Regelung ausgenommen.
Zur langfristigen Absicherbarkeit wird eine staatliche Rückversicherung eingeführt, um das System stabil zu halten.
Zeitplan und Details:
Aktueller Stand: Der Koalitionsvertrag ist unterzeichnet, die konkrete Gesetzgebung steht noch aus.
Erwartete Umsetzung: Im Laufe des Jahres 2026. Genaue Stichtage, Fristen und Detailregelungen werden durch die Gesetzgebung festgelegt.
FaktWarum kommt die Pflichtversicherung?
54%
der Wohngebäude sind
gegen Elementarschäden versichert
46%
der Hausbesitzer haben
KEINEN Schutz vor Naturgefahren
39%
der Bürger befürworten
die Pflicht (Ifo-Umfrage 2025)
Hintergründe der Entscheidung:
- Klimawandel: Extremwetter-Ereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen nehmen deutlich zu
- Katastrophale Schäden: Ahrtal-Flut 2021 verursachte über 8 Mrd. Euro Schäden - viele unversichert
- Staatliche Hilfen: Bei Katastrophen musste bisher oft der Staat einspringen - auf Kosten aller Steuerzahler
- Solidarprinzip: Durch flächendeckende Versicherung wird das Risiko auf alle verteilt
- Öffentliche Meinung: 39% befürworten die Pflicht, 34% sind noch unentschieden (nur 27% dagegen)
InfoWas sind Elementarschäden?
Die Standard-Wohngebäudeversicherung deckt nur einen Teil der Risiken ab. Elementarschäden durch Naturgefahren sind NICHT automatisch enthalten - genau das ändert sich 2026.
StandardBasis-Wohngebäudeversicherung deckt:
- Feuer: Brand, Blitzschlag, Explosion
- Leitungswasser: Rohrbruch, Frostschäden
- Sturm: Ab Windstärke 8
- Hagel: Schäden durch Hagelkörner
NICHT enthaltenOhne Elementarschutz:
- Starkregen - oberflächlich eindringendes Wasser
- Überschwemmung - durch Gewässer
- Hochwasser - Flusshochwasser
- Rückstau - aus der Kanalisation
SchutzWas deckt die Elementarversicherung ab?
Überschwemmung & Hochwasser
Schäden durch Überflutung von Gewässern, Flusshochwasser und Sturzfluten
Starkregen
Oberflächenwasser, das durch extreme Niederschläge ins Gebäude eindringt
Rückstau
Wasser aus überlasteter Kanalisation, das ins Gebäude zurückdrückt
Erdbeben
Schäden durch seismische Aktivitäten und Erderschütterungen
Erdrutsch & Erdsenkung
Bewegungen des Erdreichs, Absackungen und Hangrutschungen
Schneedruck & Lawinen
Schäden durch Schneelast auf dem Dach oder Lawinenabgänge
TippWas sollten Hausbesitzer JETZT tun?
Bestehende Versicherung prüfen
- Haben Sie bereits Elementarschutz? Prüfen Sie Ihre Police!
- Falls ja: Sind die Deckungssummen ausreichend?
- Falls nein: Jetzt freiwillig erweitern - oft günstiger als nach Pflichteinführung
JETZT vergleichen und abschließen
- VOR der Pflicht können Sie noch bessere Konditionen sichern
- Mehrere Anbieter vergleichen - Preisunterschiede bis zu 300%
- Achten Sie auf Selbstbeteiligung und Wartezeiten
Risikozone ermitteln
- ZÜRS-Zone (Zonierungssystem für Überschwemmung) prüfen
- In welcher Gefahrenklasse liegt Ihr Gebäude?
- Höhere Zonen = höhere Prämien, aber auch höheres Risiko
Präventive Maßnahmen ergreifen
- Rückstausicherung einbauen (oft Voraussetzung für Versicherung)
- Drainage-System prüfen und warten
- Keller gegen Wassereindringen sichern
- Prävention kann Prämien senken!
Kostenloser Vergleich - Alle Anbieter - MIT Elementarschutz
Pro/KontraPflichtversicherung: Vor- und Nachteile
Pro Vorteile der Pflicht
- +Flächendeckender Schutz: Alle Hausbesitzer sind gegen Naturgefahren abgesichert
- +Solidarprinzip: Risikoverteilung führt zu faireren Prämien für alle
- +Keine staatlichen Nothilfen: Weniger Belastung für Steuerzahler bei Katastrophen
- +Existenzsicherung: Schutz vor finanziellem Totalschaden
Kontra Mögliche Nachteile
- -Höhere Kosten: Auch in risikoarmen Gebieten müssen Hausbesitzer zahlen
- -Weniger Wahlfreiheit: Entscheidung wird vom Staat vorgegeben
- -Prämienunterschiede: In Hochrisikogebieten sehr hohe Beiträge möglich
- -Umsetzungsfragen: Details noch unklar (Opt-Out, Fristen, etc.)
FazitFazit: Jetzt handeln lohnt sich!
Die Pflichtversicherung für Elementarschäden kommt 2026 - das steht im Koalitionsvertrag.Hausbesitzer, die jetzt handeln, können sich möglicherweise noch bessere Konditionen sichern, bevor die Pflicht greift und die Nachfrage stark steigt.
Sofort handeln:
- Bestehende Police auf Elementarschutz prüfen
- Falls nicht vorhanden: Jetzt freiwillig hinzufügen
- Mehrere Angebote vergleichen
- Risikozone des Gebäudes ermitteln
Langfristig planen:
- Präventive Schutzmaßnahmen am Haus
- Rückstausicherung einbauen lassen
- Gesetzliche Entwicklung beobachten
- Bei Neubauten: Gleich mit Elementarschutz planen
Sichern Sie Ihr Haus optimal ab - BEVOR die Pflicht kommt!
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