Biogas Tarife 2026: Anteile, Kosten und Rechtslage

Ein Biogasanteil im Gastarif ersetzt einen Teil des fossilen Erdgases durch aufbereitetes Biomethan. Was das technisch bedeutet, was es kostet und welche Angaben Sie im Tarif nachprüfen sollten.

Zuletzt aktualisiert: 17. August 2026 · checkeverything.de Redaktion

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Das Wichtigste in Kürze

  • Biomethan ist chemisch mit Erdgas vergleichbar und kommt über dasselbe Netz. Ihre Gasheizung müssen Sie dafür nicht austauschen.
  • Üblich sind Anteile von 10, 20 bis 30 oder 100 Prozent. Die Prozentzahl steht in der Tarifbeschreibung, nicht im Produktnamen.
  • Als Preisanker gilt der allgemeine Gaspreis: 11,10 ct/kWh im Einfamilienhaus, 10,87 ct/kWh im Mehrfamilienhaus (BDEW, 15.04.2026). Biogas-Tarife liegen darüber.
  • Das Angebot ist knapp: 290 Biomethananlagen mit 12,8 TWh Jahresproduktion Ende 2025 (Fachverband Biogas).
  • Seit dem 29. Juli 2026 entfällt die 65-Prozent-Vorgabe des Heizungsrechts. Biogas ist damit eine freiwillige Wahl, keine Pflicht.
Luftaufnahme einer Anlage zur Gasaufbereitung
Symbolbild. Foto: Vladimir Srajber, Pexels.

Was Biogas im Gastarif bedeutet

Biogas entsteht, wenn Bakterien organisches Material unter Luftabschluss zersetzen. Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe besteht das Rohbiogas überwiegend aus Methan (50 bis 75 Volumenprozent) und enthält zudem Kohlendioxid (25 bis 50 Volumenprozent). In dieser Form lässt es sich nicht ins Netz einspeisen.

Deshalb wird es aufbereitet. Für die Einspeisung ins Erdgasnetz steigt der Methangehalt auf rund 98 Prozent. Das Ergebnis heißt Biomethan und verhält sich im Brenner wie Erdgas. Genau das ist der praktische Punkt für Haushalte: Sie wechseln den Vertrag, nicht die Anlage.

Physikalisch bekommt Ihr Haushalt ohnehin das Gasgemisch, das gerade im Netz liegt. Ein Biogas-Tarif ist eine bilanzielle Zusage: Der Versorger speist die vereinbarte Menge Biomethan ein. Wie hoch dieser Anteil ist, entscheidet über alles Weitere, vom Preis bis zur Frage, wie viel fossiles Gas Sie tatsächlich ersetzen.

Welche Biogas-Anteile angeboten werden

Die meisten Versorger arbeiten mit festen Stufen. LichtBlick etwa nennt für sein Standardgas mindestens 10 Prozent Biogas, für die Plus-Variante mindestens 30 Prozent und für den reinen Tarif 100 Prozent. Naturstrom gibt für sein Ökogas einen Anteil von 10 Prozent Biomethan an. Die Zahl steht in der Produktbeschreibung, und dort sollten Sie sie auch nachlesen.

Übersicht der üblichen Biogas-Anteile in deutschen Gastarifen
AnteilEinordnungPasst zu
10 ProzentHäufigster Einstiegsanteil; entspricht der Mindestschwelle des Grünen Gas-Labels.Wer den Aufpreis gering halten will.
20 bis 30 ProzentMittlere Stufe, die mehrere Versorger als eigenes Produkt führen.Wer mehr als das Minimum will, ohne den vollen Aufpreis zu zahlen.
100 ProzentReines Biomethan. Teuerste Variante und wegen der begrenzten Produktionsmenge nur für einen kleinen Teil der Haushalte verfügbar.Wer den fossilen Anteil vollständig ersetzen will.

Ein Hinweis zur Einordnung: 10 Prozent Biogas senken den fossilen Anteil um ein Zehntel. Das ist wenig, aber es ist eine reale Menge. Umgekehrt gilt, dass ein 100-Prozent-Tarif nur so lange verfügbar ist, wie es genug Biomethan gibt. Wie eng das ist, zeigt der Abschnitt zur Produktionsmenge.

Was Biogas kostet

Einen pauschalen Aufpreis für Biogas gibt es nicht. Jeder Versorger kalkuliert eigenständig, und der Abstand zum Standardtarif hängt vom Anteil, der Herkunft des Biomethans und der Zertifizierung ab. Seriös lässt sich deshalb nur der Ausgangspunkt beziffern.

Die BDEW-Gaspreisanalyse vom 15. April 2026 nennt für Haushalte in Einfamilienhäusern einen Durchschnitt von 11,10 Cent je Kilowattstunde, für Mehrfamilienhäuser 10,87 Cent. Tarife mit Biogasanteil liegen darüber. Wie deutlich, sehen Sie erst, wenn Sie Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben, weil Netzentgelte und Grundpreise regional verschieden sind.

Rechnen Sie mit Ihrem eigenen Verbrauch statt mit Beispielhaushalten. Ein Aufschlag von einem Cent je Kilowattstunde macht bei 8.000 kWh rund 80 Euro im Jahr aus, bei 20.000 kWh dagegen 200 Euro. Den Unterschied macht Ihr Verbrauch, nicht der Tarifname.

Wie sich der reine Arbeitspreis zusammensetzt und warum Grundpreis und Netzentgelt den Vergleich verzerren können, steht im Ratgeber zum Gaspreis je Kilowattstunde.

Wie viel Biomethan es in Deutschland gibt

Diese Zahl erklärt den Preis besser als jede Marketingaussage. Der Fachverband Biogas berichtet in seinem Branchenzahlenreport vom 10. März 2026 für das Ende des Jahres 2025 von 290 Biomethananlagen in Deutschland, die zusammen 12,8 Terawattstunden erzeugt haben. Daneben bestanden 9.315 Biogasanlagen, die das Gas vor Ort verstromen und damit gar nicht erst ins Gasnetz gelangen.

290
Biomethananlagen in Deutschland, Ende 2025
12,8 TWh
Biomethan-Produktion dieser Anlagen im Jahr
9.315
Biogasanlagen, die stattdessen vor Ort Strom erzeugen

Aus dieser Knappheit folgt zweierlei. Erstens sind 100-Prozent-Tarife nicht überall und nicht unbegrenzt zu haben. Zweitens ist der Aufpreis kein reiner Aufschlag der Versorger, sondern spiegelt ein Produkt, von dem es schlicht wenig gibt. Wer vor allem sparen möchte, ist mit einem gewöhnlichen Gastarifvergleich besser bedient als mit einem Biogas-Produkt.

Woher das Biogas stammt

Nicht jedes Biogas ist gleich, und der Rohstoff entscheidet darüber, wie überzeugend die Umweltbilanz am Ende ausfällt. Biogas aus Gülle, Bioabfall oder Speiseresten nutzt Material, das ohnehin anfällt, und konkurriert nicht mit dem Anbau von Nahrungsmitteln. Genau diese Herkunft verlangt das Grüne Gas-Label für seine Zertifizierung. Biogas aus eigens angebauten Energiepflanzen wie Mais belegt dagegen Ackerfläche, die sonst für Lebens- oder Futtermittel zur Verfügung stünde, und gilt deshalb als ökologisch umstritten. Klärgas aus der Abwasserreinigung und Deponiegas aus Altdeponien sind ebenfalls Reststoffe, ihre Mengen sind jedoch begrenzt: Klärgas durch die Zahl der Kläranlagen, Deponiegas dadurch, dass seit 2005 kaum noch organischer Abfall deponiert wird. Wer auf die Herkunft achten möchte, sucht in der Tarifbeschreibung nach der Formulierung Rest- und Abfallstoffe.

Rohstoffquellen für Biogas und ihre Einordnung
QuelleRohstoffeEinordnung
Rest- und AbfallstoffeGülle, Bioabfall, SpeiseresteKonkurriert nicht mit dem Anbau von Nahrungsmitteln. Das Grüne Gas-Label verlangt genau diese Herkunft.
Energiepflanzen (NawaRo)Mais, Gras, GetreideBelegt Ackerfläche, die sonst für Lebens- oder Futtermittel zur Verfügung stünde. Ökologisch umstritten.
KlärgasKlärschlamm aus der AbwasserreinigungNutzt einen ohnehin anfallenden Abfallstrom. Die Menge ist durch die Zahl der Kläranlagen begrenzt.
DeponiegasMethan aus AltdeponienFängt Methan ab, das sonst entweichen würde. Die verfügbare Menge sinkt, weil seit 2005 kaum noch organischer Abfall deponiert wird.

Siegel richtig lesen

Für Gastarife ist das Grüne Gas-Label des Grüner Strom Label e. V. der einschlägige Standard. Sein Kriterienkatalog verlangt einen Mindestanteil von 10 Prozent Biogas aus regionalen Rest- und Abfallstoffen sowie eine Förderabgabe von mindestens 0,2 Cent je Kilowattstunde, die in Energiewendeprojekte fließt. Naturstrom gibt an, seine Ökogastarife seit 2014 mit diesem Label zertifizieren zu lassen.

Prüfen Sie zuerst, ob ein Siegel überhaupt für Gas vergeben wird. Das häufig zitierte ok-power-Siegel ist ein Qualitätszeichen für Ökostrom und sagt über einen Gastarif nichts aus.

Daneben lassen einzelne Versorger ihre Produkte technisch prüfen, etwa durch den TÜV. Eine solche Prüfung bestätigt in der Regel die Herkunft und die Mengenbilanz. Sie ist damit etwas anderes als ein Label, das zusätzlich ökologische Mindestkriterien und eine Investitionspflicht festschreibt. Beides kann sinnvoll sein, es beantwortet nur unterschiedliche Fragen.

Rechtslage seit Juli 2026

Wer eine Gasheizung betreibt, hat die Debatte um das Heizungsgesetz vermutlich verfolgt. Hier hat sich 2026 Grundlegendes geändert, und zwar in Richtung weniger Vorgaben.

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, dessen wesentliche Neuregelungen seit dem 29. Juli 2026 gelten, entfällt nach Darstellung der Bundesregierung die gesetzliche Vorgabe eines einheitlichen Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung für alle Neu- und Bestandsbauten. Für Sie heißt das: Ein Biogas-Tarif ist 2026 kein Weg zur Erfüllung einer Pflicht mehr, weil diese Pflicht in dieser Form nicht mehr besteht.

Verbindlich wird es später. Nach den Beratungen im Bundestag sollen ab Januar 2029 mindestens zehn Prozent klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden, ab Januar 2030 mindestens 15 Prozent, ab Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab Januar 2040 mindestens 60 Prozent. Biomethan zählt zu den anrechenbaren Brennstoffen.

10 %ab 202915 %ab 203030 %ab 203560 %ab 2040
Geplante Mindestanteile klimafreundlicher Brennstoffe nach den Bundestagsberatungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz.

Ein Vorbehalt gehört dazu: Die Einzelheiten der Grüngasquote ab 2028 soll die Bundesregierung laut Bundesbauministerium bis zum 1. Dezember 2026 in einem gesonderten Gesetz festlegen. Wer heute eine langfristige Entscheidung trifft, sollte diesen Punkt im Blick behalten.

Biogas oder CO2-Ausgleich: der Unterschied im Tarif

Zwei Angebote klingen im Marketing ähnlich und funktionieren völlig verschieden. Bei einem Biogasanteil speist der Versorger tatsächlich Biomethan ein und ersetzt damit einen Teil des fossilen Gases. Bei einem CO2-ausgeglichenen Tarif bleibt der Brennstoff fossiles Erdgas; der Versorger erwirbt stattdessen Zertifikate aus Klimaschutzprojekten.

Im Zweifel hilft ein Blick auf die Prozentangabe. Nennt der Tarif einen Biogas- oder Biomethananteil, etwa 10, 30 oder 100 Prozent, fließt eine entsprechende Menge Biomethan ins Netz. Ist dagegen nur von Ausgleich, Kompensation oder Klimaneutralität die Rede, ohne dass ein Anteil beziffert wird, handelt es sich in der Regel um die zweite Variante. Beides darf beworben werden, es sind nur verschiedene Dinge.

Für die Einordnung hilft die Mengenfrage. Der Fachverband Biogas zählte Ende 2025 in Deutschland 290 Biomethananlagen mit 12,8 Terawattstunden Jahresproduktion. Biomethan ist damit ein knappes Gut, und ein hoher Anteil im Tarif bindet einen realen Teil dieser Menge. Zertifikate für Klimaschutzprojekte sind dagegen in nahezu beliebiger Menge verfügbar, was erklärt, warum kompensierte Tarife deutlich näher am Preis für gewöhnliches Erdgas liegen. Welche Variante die richtige ist, hängt davon ab, ob Sie den fossilen Verbrauch tatsächlich ersetzen oder rechnerisch ausgleichen möchten.

Gastarife vergleichen

Geben Sie Postleitzahl und Jahresverbrauch ein. Viele Versorger weisen den Biogasanteil direkt im Tarifdetail aus, sodass Sie den Aufpreis gegenüber einem Standardtarif ablesen können. Als Orientierung dient der Durchschnittspreis von 11,10 Cent je Kilowattstunde für Einfamilienhäuser und 10,87 Cent für Mehrfamilienhäuser (BDEW, 15.04.2026). Achten Sie beim Vergleich auf drei Angaben: den Arbeitspreis je Kilowattstunde, den jährlichen Grundpreis und die Laufzeit samt Preisgarantie. Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis und hohem Grundpreis kann sich bei geringem Verbrauch schlechter rechnen als umgekehrt.

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Häufige Fragen zu Biogas-Tarifen

Was ist Biogas und wie entsteht es?

Biogas entsteht, wenn Bakterien organisches Material unter Luftabschluss zersetzen. Als Ausgangsstoffe dienen Gülle, Bioabfall, Speisereste oder Klärschlamm. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe beschreibt die Zusammensetzung so: Das Rohbiogas besteht überwiegend aus Methan (50 bis 75 Volumenprozent) und enthält zudem Kohlendioxid (25 bis 50 Volumenprozent). Für die Einspeisung ins Erdgasnetz wird es auf einen Methangehalt von rund 98 Prozent aufbereitet und heißt dann Biomethan.

Brauche ich für Biogas eine neue Heizung?

Nein. Aufbereitetes Biomethan wird in das normale Erdgasnetz eingespeist und erreicht Sie über denselben Anschluss wie bisher. Sie wechseln den Tarif, nicht die Technik. Der Ablauf entspricht jedem anderen Gasanbieterwechsel: Der neue Versorger übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten Anbieter.

Wie viel Biogas steckt in einem Biogas-Tarif?

Das hängt vom Produkt ab und steht in der Tarifbeschreibung. Verbreitet sind Anteile von 10, 20 bis 30 und 100 Prozent. LichtBlick etwa führt drei Stufen: mindestens 10 Prozent im Standardprodukt, mindestens 30 Prozent in der Plus-Variante und 100 Prozent im reinen Biogas-Tarif. Naturstrom gibt für sein Ökogas einen Anteil von 10 Prozent Biomethan an. Prüfen Sie die Prozentangabe immer im konkreten Tarif, nicht im Werbetext.

Was kostet Biogas im Vergleich zu normalem Erdgas?

Einen allgemeingültigen Aufpreis gibt es nicht, weil jeder Versorger anders kalkuliert. Als Bezugsgröße dient der allgemeine Gaspreis: Nach der BDEW-Gaspreisanalyse vom 15. April 2026 zahlen Haushalte in Einfamilienhäusern 2026 im Schnitt 11,10 Cent je Kilowattstunde, in Mehrfamilienhäusern 10,87 Cent. Tarife mit Biogasanteil liegen darüber, und zwar umso deutlicher, je höher der Anteil ist. Den tatsächlichen Aufschlag sehen Sie erst im Vergleich für Ihre Postleitzahl und Ihren Verbrauch.

Welche Biogas-Siegel sind belastbar?

Für Gas ist das Grüne Gas-Label des Grüner Strom Label e. V. der einschlägige Standard. Sein Kriterienkatalog verlangt einen Mindestanteil von 10 Prozent Biogas aus regionalen Rest- und Abfallstoffen sowie eine Förderabgabe von mindestens 0,2 Cent je Kilowattstunde für Energiewendeprojekte. Naturstrom trägt dieses Label nach eigenen Angaben seit 2014. Achten Sie darauf, dass ein Siegel tatsächlich für Gas vergeben wird: Das bekannte ok-power-Siegel gilt für Strom, nicht für Gastarife.

Wie viel Biomethan gibt es in Deutschland überhaupt?

Die Menge ist begrenzt. Der Fachverband Biogas nennt in seinem Branchenzahlenreport vom 10. März 2026 für Ende 2025 in Deutschland 290 Biomethananlagen, die zusammen 12,8 Terawattstunden erzeugt haben. Daneben gab es 9.315 Biogasanlagen, die vor Ort Strom erzeugen. Gemessen am gesamten deutschen Gasverbrauch bleibt Biomethan damit ein Nischenprodukt, weshalb 100-Prozent-Tarife nicht für alle Haushalte verfügbar sind.

Muss ich wegen des Heizungsgesetzes auf Biogas umsteigen?

Nein, und der Druck ist sogar gesunken. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, dessen wesentliche Neuregelungen seit dem 29. Juli 2026 gelten, entfällt laut Bundesregierung die Vorgabe eines einheitlichen Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung für Neu- und Bestandsbauten. Verbindliche Beimischungsstufen beginnen erst 2029. Ein Biogas-Tarif ist damit 2026 eine freiwillige Entscheidung, keine gesetzliche Pflicht.

Was ist der Unterschied zwischen Biogas und CO2-kompensiertem Gas?

Bei einem Biogas-Anteil wird tatsächlich Biomethan ins Netz eingespeist, das den fossilen Anteil ersetzt. Bei CO2-kompensiertem Gas bleibt der Brennstoff fossiles Erdgas; der Versorger kauft stattdessen Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Beides erscheint in der Werbung oft unter ähnlichen Begriffen. In der Tarifbeschreibung erkennen Sie den Unterschied an der Prozentangabe: Steht dort ein Biogas- oder Biomethananteil, fließt echtes Biomethan; ist nur von Ausgleich, Kompensation oder Zertifikaten die Rede, nicht.

Quellen

Angaben zu einzelnen Tarifen stammen von den Internetseiten der jeweiligen Versorger und geben deren Stand zum 17. August 2026 wieder. Tarifdetails können sich ändern; maßgeblich ist die Produktbeschreibung des Anbieters.